Der Gebetsraum

Gebet ist ein Ausdruck des Herzens vor Gott. Und weil unsere Beziehung zu Gott im Gebet wächst, haben wir einen Gebetsraums eingerichtet, in dem 24 Stunden und 7 Tage lang die Möglichkeit besteht, alleine oder zu mehreren zusammen zu kommen, um Gott anzubeten.

Die Gebetsstile sind dabei so vielfältig wie es Konfessionen gibt: ob im stillen Gebet, in Musik und Lobpreis, im freien Gebet, in vorformulierten Versen bzw. Liturgien oder in der eucharistischen Anbetung (mehr zum Thema Eucharistie hier): 

Die Mönche der Abtei Münsterschwarzach schreiben dazu:

Vor seinem Tod am Kreuz hat Jesus mit seinen Jüngern Mahl gehalten. Bei diesem Mahl geschah etwas Außergewöhnliches: Jesus “nahm das Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot und reichte es ihnen mit den Worten: “das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis! Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch und sagte: dieser Kelch ist der Neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird” – Lk. 22, 19f. Im Brechen des Brotes verwies Jesus auf seinen Tod am Kreuz. Dort würde er für uns zerbrochen werden, um alles Gebrochene in uns zu heilen und zu verbinden, um das Erstarrte in uns zu zerbrechen und uns immer mehr für Gott aufzubrechen. Im Kelch voll roten Weines erkannten die Jünger, dass Jesus sein Blut für sie vergießen wird. Sein Blut vergießen ist Ausdruck der tiefsten Liebe. Am Kreuz werden Jesu Worte Wirklichkeit: “Es gibt keine größere Liebe als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt” (Joh. 15, 13). Jesus hat den Jüngern aufgetragen, zu seinem Gedächtnis immer wieder Mahl zu halten. In diesem Mahl wird die Liebe, mit der Jesus uns geliebt hat, in Brot und Wein erfahrbar. Wir essen nicht einfach Brot, sondern in ihm die Liebe Gottes, die in Jesu Tod am klarsten für uns aufgeleuchtet ist. Wir werden im Essen des Brotes eins mit dem für uns am Kreuz gestorbenen Jesus Christus. Im Kelch trinken wir sein Blut, das er für uns vergossen hat, um uns mit seiner Liebe zu durchdringen und uns zu reinigen von allem, was unser Innerstes beschmutzt und trübt.

Über die zentrale Bedeutung der Eucharistie als der Feier der Hingabe Jesu für uns sind sich heute alle Christen einig. Probleme gibt es noch beim Verständnis der Kommunion. Katholiken und Lutheraner glauben an die reale Gegenwart Jesu in Brot und Wein. Die Reformierten sehen das Abendmahl mehr als Symbol für die Gegenwart Jesu. In der Kommunion geht es um ein tiefes Geheimnis. Es lohnt sich, darüber noch mehr nachzudenken, sich darüber auszutauschen und den Heiligen Geist um Erkenntnis zu bitten.

Nicht die Hostie wird angebetet, sondern Jesus selbst in der Gestalt des Brotes ist Mittelpunkt der Anbetung!

Alle Gebetsarten, die sich auf der Basis des christlichen Glaubens bewegen, sind möglich und gewünscht.

Um in den Gebetsraum zu kommen, meldet euch gerne über das Kontaktformular und ihr erhaltet den Zugangscode der Türe.

Derzeit organisieren wir ein Weiterwachsen zum Gebetshaus Weinstadt und gestalten auch den Gebetsraum neu.
Das Gebetshaus bekommt dann auch eine eigene Webseite.

Hier findet ihr unseren Gebetsraum

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